Kurs des Bitcoins entwickelt sich in der Schuldenkrise rasant

Durch die Ängste der Anleger in Europa boomt die Geldanlage in sichere kanadische und US – amerikanische Staatsanleihen. Auch der Bitcoin wird für Anleger aus den europäischen Staaten eine Alternative zu den angebotenen Anlageprodukten der Länder.

Nachfrage nach der virtuellen Währung Bitcoin steigt rasant

Die schlechten Prognosen für viele europäische Länder in den ersten beiden Quartalen des Jahres wirken sich auf das Verhalten der Geldanleger aus, die mit einer gewissen Verunsicherung reagieren. Die Zehn-Jahres-Rendite für Deutschland, Frankreich und viele weitere europäische Länder hat ein Rekordtief erreicht. Die Nachfrage nach dem virtuellen Bitcoin steigt allerdings rasant. Wurde der Bitcoin im April noch für circa 4 Euro gehandelt, stieg der Kurs im Juni auf über 5 Euro.

Was den Bitcoin so interessant macht

Anders als bei den Währungen der Länder wird der Geldfluss nicht von der Regierung oder einer Zentralbank gesteuert. Die Erstellung der Währung erfolgt dezentral über einen Algorithmus und ist von der Rechnerleistung der Mitglieder des Computernetzwerks abhängig. Eine Fälschung des Bitcoins ist durch die kryptografische Darstellung und aufgrund der Offenlegung jeder Transaktion im Netzwerk praktisch ausgeschlossen. Auch eine Inflation kann weitestgehend ausgeschlossen werden. Bei der virtuellen Währung entstehen anders als bei normalen Währungen bei Online-Transaktionen nur minimale Gebühren. Auch die Gebühren, die beim Wechsel von einer Währung zur anderen entstehen würden entfallen hier. Die Zahlungen und Transaktionen mit der virtuellen Währung Bitcoin verlaufen zudem weitestgehend anonym.

Samstag, 7. Juli, 2012