Geld generieren – Bitcoin Mining einfach erklärt

Geld selber machen ohne dafür mit dem Staatsanwalt konfrontiert zu werden – Bitcoin macht es möglich. Denn das digitale Zahlungsmittel ermöglicht es jedem, der über einen internetfähigen PC verfügt, sich an der kontinuierlichen Geldvermehrung zu beteiligen – und dabei auch Geld zu verdienen. Um Bitcoins zu erzeugen, ist keine Notenpresse vonnöten. Wer mit Bitcoin-Mining, so heißt der Berechnungsprozess, Geld verdienen möchte, sollte sich jedoch entsprechend vorbereiten. Bitcoins zu generieren ist ein sehr rechenintensives Unterfangen, welches vor allem den Grafikprozessor in Anspruch nimmt. Normale CPUs spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Ganz gleich jedoch, mit welchem Ziel Bitcoins errechnet werden sollen, zu Beginn benötigt jeder Teilnehmer den frei verfügbaren Bitcoin-Client.

Konkret wird beim Bitcoin Mining eine komplizierte kryptographische Aufgabe gelöst, deren Ziel ein sogenannter Hash-Wert ist, der mit zweifacher SHA-256-Berechnung gefunden werden soll. Dieser Hash-Wert muss wiederum unterhalb eines bestimmten Grenzwertes liegen, der durch den aktuellen Schwierigkeitsgrad vorgegeben wird. Je mehr Rechner sich am Mining beteiligen, desto schwerer wird es, neue Bitcoins zu erzeugen. Einsteigern wird daher immer häufiger empfohlen, ihre Rechenkapazitäten mit denen anderer Teilnehmer in sogenannten Mining-Pools zu bündeln. Die Belohnung in Form von Bitcoins fällt zwar geringer aus, aber dafür kann auch mit regelmäßigen Einkünften gerechnet werden.

Wer sich hingegen auf eigenen Faust an die digitale Minenarbeit wagen möchte, benötigt einen Rechner – in Fachkreisen Rig genannt – mit der entsprechenden Ausstattung. Dieser sollte über mehrere Grafikkarten verfügen, um mittelfristig gute Ergebnisse erzielen zu können. Nicht jede Grafikkarte ist hierfür geeignet. Am besten schneiden noch immer jene des Herstellers ATI ab, während mit Nvidia Grafikkarten nur mäßige Ergebnisse erzielt werden. Und nicht nur die Investitionskosten allein sind relevant, denn drei oder mehr Grafikkarten benötigen deutlich mehr Strom. Der eigene Stromtarif sollte demnach überprüft und gegebenenfalls gewechselt werden, denn rund 600 Watt im Dauerbetrieb machen sich schnell bemerkbar.

Montag, 28. Mai, 2012