Bitcoins: minen – kaufen – akzeptieren

Kein Zweifel: Von einer eigenständigen, digitalen Währung geht eine gewisse Faszination aus und schnell stellt sich die Frage, wie man selbst mitmachen kann. Es gibt mehrere Wege, selbst an Bitcoins zu gelangen. Der einfachste ist sich bei einer der Bitcoin-Marktplätze oder Börsen Euro in Bitcoins umzutauschen. Idealisten gehen aber oftmals einen aufwendigeren Weg, denn sie unterstützen das Projekt, indem sie sich am Berechnen neuer Bitcoins beteiligen. Im Fachjargon wird dieser Vorgang Bitcoin-Mining genannt.

Bitcoins selber machen: Bitcoin-Mining

Damit Bitcoins funktionieren können, werden sogenannte Blöcke erzeugt, in denen Transaktionen gespeichert werden. Konkret werden beim Bitcoin-Mining SHA-256 Hashwerte berechnet. Dieser Hashwert muss dann noch unterhalb eines bestimmten Grenzwertes liegen, was die Computerhardware bereits ordentlich ins Schwitzen bringt. Professionelles Bitcoin-Mining mit einem normalen Office PC funktioniert zwar, ist aber angesichts des stetig wachsenden Schwierigkeitsgrades schon längst nicht mehr rentabel. Es werden spezielle Rechner mit bestimmten Grafikprozessoren benötigt, und davon am besten gleich zwei oder drei.

Bitcoins tauschen und akzeptieren

Wer also Bitcoins selber minen möchte, muss sein Vorhaben mit einer Investition beginnen. Hinzu kommen dann noch die Kosten für den Strom. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, denn drei leistungsstarke Grafikkarten im Dauerbetrieb haben schon einen enormen Bedarf, der sich bemerkbar macht. Wer mit Bitcoins lediglich bezahlen möchte, sollte sich die Mühen sparen und gleich auf einem Marktplatz oder einer Börse für Bitcoins einen Geldbetrag umtauschen. Eine dritte Alternative, an Bitcoins zu gelangen, bietet sich Shopbetreibern und Anbietern von Dienstleistungen. Diese können Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren und so am Netzwerk teilnehmen

Montag, 24. September, 2012