Bitcoin Mining – wichtige Einflussfaktoren

Wer selbst Geld drucken möchte, ohne mit Ermittlungsbehörden in einen längerfristigen Kontakt treten zu müssen, der wird beim Bitcoin fündig. Hier wird jedoch keine Notenpresse benötigt, sondern lediglich ein Rechner mit schnellem Grafikprozessor. Bitcoin Mining nennt sich die Berechnung neuer Blöcke, die für den Zahlungsverkehr mit Bitcoins benötigt werden. Und das bringt vor allem die Grafikkarte ins Schwitzen, nicht aber den Anwalt.

Ob sich das Bitcoin Mining lohnt, ist eine Frage, die sich so mancher potenzieller Bitcoin-Miner stellt. Grundsätzlich gilt, dass es sich schon aus Prinzip für Idealisten lohnt, die ein Interesse daran haben, das digitale Zahlungsmittel Bitcoin auf der ganzen Welt weiter zu verbreiten. Wer mit dem Bitcoin Mining aber in erster Linie Geld verdienen möchte, der sollte sich schon einmal den Taschenrechner zurechtlegen, denn hier muss knapp kalkuliert werden. Die Goldgräbertage im Mining von Bitcoins, das muss leider vorab erwähnt werden, sind vorbei. Ein normaler Prozessor reicht längst nicht mehr aus, und auch Grafikprozessoren müssen sorgfältig gewählt werden. Grafikkarten von Nvidia fallen derzeit ganz aus dem Raster, Empfehlungen gehen eher in Richtung ATI Radeon HD5830. Und davon sollten es dann zwei oder drei Stück sein, für die ein spezieller Rechner gebaut wird, der in Fachkreisen auch einfach „Rig“ genannt wird. Daneben wird noch die eigentliche Bitcoin-Software und ein Miningprogramm benötigt.

Da Grafikkarten nun zu den Rechnerkomponenten gehören, die als besonders Energiehungrig gelten, sollte auch ein Blick auf die letzte Stromrechnung nicht fehlen. Stromkosten machen neben den reinen Investitionskosten einen merklichen Anteil der Gesamtkosten für effektives Bitcoin Mining aus und sollten daher keinesfalls vernachlässigt werden. Man beachte: Die Konkurrenz schläft auch hier nicht und am Markt sind Miner aktiv, die ihren Strom sogar umsonst erhalten, beispielsweise „sponored by Papi“. Dies wirkt sich natürlich auf den Bitcoin Preis und damit auf die eigene Kostenkalkulation aus.

Samstag, 24. März, 2012