Schauplatz Berlin-Kreuzberg – Bitcoins für ZDF heute im praktischen Alltagstest

Dass vom ZDF im Januar sogar in der „heute“-Sendung und dazu noch ausgezeichnet recherchiert über den Praxiseinsatz des virtuellen Geldes Bitcoin berichtet wird, ist schon sehr bemerkenswert. Das Flagschiff der Nachrichtensendungen besuchte dazu eine typische Szenekneipe im Multikultibezirk Kreuzberg. Im „Room77“ ließ man dann auch die überzeugten Kunden sowie den Barbesitzer selbst sehr praxisnah über die Vor- und Nachteile der sicheren, elektronischen Zahlungsart Bitcoin zu Wort kommen. Sehr anschaulich und sachlich ergänzt wurde der Bericht mit einem YouTube-Video, welches den Zuschauern einen interessanten Überblick über das Zahlungsmittel Bitcoin präsentierte.

Der gut drei-minütige Beitrag stellte heraus, dass der Aufwand beim Bezahlen per Tablet oder Smartphone geringer als die Abrechnung per Kreditkarte und dabei sogar noch sicherer ist. Wesentlich ist aber, dass die virtuelle Währung nicht manipulierbar und weltweit auf eine überschaubare Größe von 21 Millionen Bitcoin begrenzt ist. Ein Drittel davon ist bereits im Umlauf. Die Währung ist völlig unabhängig, die Beteiligung von Banken ausgeschlossen. Es fallen auch keine Transaktionsgebühren zum Nutzen Dritter beim Bezahlvorgang an. Die Regeln werden nicht durch eine Zentralaufsicht der Banken festgelegt, sondern von der Bitcoin-Community selbst. Wer per Bitcoin bezahlen will, kann sich sehr benutzerfreundlich eine virtuelle Geldbörse anlegen und sein „echtes“ Geld ohne staatliche Aufsichtsbehörde in Bitcoin transferieren. Auch der Tausch von Dienstleistungen durch ein Kompensationsgeschäft hilft, den virtuellen Kontostand zu erhöhen.

Der Markt rund um die elektronischen Zahlungsmittel ist nach wie vor heiß umkämpft. Letztlich wird aber der mündige Bürger darüber entscheiden, welchem System er den Vorzug gibt. Von daher ist der „heute“-Beitrag gut geeignet, einer breiten Öffentlichkeit die Vorteile der Währung Bitcoin zu vermitteln.

Sonntag, 5. Februar, 2012